Röntgenergebnisse Zero Hour J-Wurf

Der Zero Hour J-Wurf ist mittlerweile ein Jahr alt und ein paar J-chen waren bereits beim Röntgen und beim Wesenstest.

Die Röntgenergebnisse liegen alle im zuchtfähigen Bereich und die ersten Wesenstestberichte können sich sehen lassen. Wir sind sehr stolz und dankbar für so tolle Ergebnisse bisher und freuen uns riesig mit der Züchterin Julia Pufal (Zero Hour Labrador).

Zu den Ergebnissen geht es HIER.

Man darf gespannt sein, wie es weiter geht mit den „Bones-Kindern“ 🙂

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„Zero Hour Just glorify me!“ *Mini*

 

 

 

 

Crosswind’s E-Wurf

Update: 22.11.

Leider gab es beim Ultraschall traurige Neuigkeiten und Candi wird dieses Jahr keine Welpen bekommen.

Wir sind sehr traurig, denn wir haben uns ebenfalls sehr auf diesen vielversprechenden Wurf gefreut 🙁

Die Natur hat scheinbar ihre eigenen Pläne und nun heißt es zuversichtlich nach vorne zu schauen und so wird es im Frühjahr 2017 einen neuen Anlauf geben. Dann hoffentlich mit vielen, munteren Sommerwelpen!

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Vergangene Woche wurde der Crosswind’s E-Wurf auf den Weg gebracht. (Das hoffen wir zumindest 🙂 )

Nun heißt es abwarten und Daumen drücken, dass um Weihnachten herum jede Menge kleiner Chessiewelpen bei Crosswind’s fallen.

Nähere Info’s zum Wurf gibt es hier:

Crosswind’s
Wir sind sehr gespannt auf die „Blade-Kinder“ und freuen uns sehr über diese Verpaarung.

Championtitel Blade

Letzte Woche haben wir Post vom DRC bekommen und Blades Championurkunde war im Briefkasten.

Blade darf sich nun mit dem Titel „Deutscher Champion mit Arbeitsprüfung“ schmücken. Wir freuen und sehr und sind auch ein kleines bisschen stolz auf den Bub.

Er hat innerhalb von wenigen Shows schnell die nötigen Anwartschaften für den Titel gesammelt und wurde – bis auf eine kleine Ausnahme – immer mit dem Prädikat „vorzüglich“ und wirklich tollen Beurteilungen bewertet.

Blade entspricht genau unserem Idealbild eines Chesapeakes. Athletisch, äußerst arbeitsfreudig und optisch ein „vorzüglicher“ Hund und das haben wir nun schwarz auf weiß, aber für uns ist er das schon immer 😉

Getreu dem Motto: heute auf Show, morgen auf der Jagd überzeugt er als echter „Dual Purpose“ Chesapeake Bay Retriever.

 

Dt.Ch. m. Arbeitsprüfung Haunted House Blade Runner WDQ

 

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Brauchbarkeitsprüfung Gustav

Aus einer Schnapsidee wurde Ernst…

Den Sommer über haben wir fleißig trainiert und Gustav lernte und lernt viel und vor allem schnell. Er arbeitet Schleppen wie ein Großer, er bringt von Kaninchen, über Taube, Ente, Fasan bis hin zur Krähe alles in die Hand. Die ein oder andere Stöbererfahrung hatte er auch schon und Schweiß war quasi ein Selbstläufer. Also meldete ich ganz größenwahnsinnig die volle Brauchbarkeit (außer Wasser, das wurde in unserem KJV dieses Mal nicht angeboten).

Ein wenig Stangenlaufen, das ein oder andere Mal noch Stöbern im Mais UND das Standtreiben mussten innerhalb von 14 Tagen noch etwas „finegetuned“ werden, aber ich war zuversichtlich, dass wir das schaffen 😉

10 Tage vor der Brauchbarkeit gab es das erste Standtreiben mit einem weiteren Hund, Gustavs erste Erfahrung dieser Art. Am Wegrand sitzen und warten, während Frauchen „Hopp Hopp!“ ruft und Dummies auslegt, welche er danach suchen darf, kannte er schließlich aus dem FF. Tja und plötzlich läuft alles anders wie man denkt…

Gustav fand das Treiben, den Lärm und die Schüsse irgendwie komisch und wollte partout nicht am Bein sitzen bleiben, sondern sich lieber nach hinten weg verdünnisieren. Tausend Sachen schossen mir durch den Kopf, ganz dick und fett natürlich die Schussempfindlichkeit. Sowas hatte ich noch nie, aber sag niemals nie. Prompt machten wir den Vergleich und schossen im Feld während des Freilaufs. Gustav zeigte sich nicht beeidruckt, sondern suchte eifrig nach IRGENDWAS. Der Schuss interessiert ihn also herzlich wenig.

Brainstorming war angesagt und ich entschloss mich dazu es so zu machen wie er es kennt. Die Treiber im Treiben wurden mit Dummies ausgestattet und Gustav durfte während des Treibens beobachten, wie Dummies ausgelegt werden und anschließend arbeiten. Das Treiben, der Lärm, die Schüsse ergaben für das kleine Terrierhirn langsam einen Sinn und es wurde von Tag zu Tag besser. Gustl konnte zum Schluss (2 Tage vor der Brauchbarkeit) nahezu entspannt am Fuß sitzen und durfte im Anschluss immer etwas im Treiben finden. Crashkurs in Sachen Verhalten auf dem Stand geglückt – oder?

Nichts desto trotz war ich am Prüfungstag tierisch aufgeregt. Die Gehorsamsfächer kamen als erstes dran, da sie als „Zugangsvoraussetzung“ für die restlichen Fächen verpflichtend sind. Es ging mit der Schussfestigkeit im Feld und heranrufen los. Nach kurzer Begrüßung durch die Richter leinte ich ihn ab und schickt ihn in den Freilauf. Erster Schuss, Gustl guckt: „Frauchen?!“ ich schicke ihn weiter und er sucht weiter. Zweiter Schuss, ranrufen. Gustav kommt auf den Doppelpfiff im Tiefflug und parkt in vorbildlicher Manier am Fuß ein 🙂 was ein Terrtriever ist, weiß sich eben zu benehmen. Die Zuschauer waren etwas verblüfft ob des tollen Gehorsams des jungen Terroristen. O-Ton: „Sowas sieht man nicht so oft…“ erster Pluspunkt für Gustav, Schussfestigkeit und rankommen auf den Pfiff – check!

Im Anschluss an die Schussfestigkeit (ein Gespann konnte nicht bestehen, der Dackel hatte eine eigene Mission und war davon nicht abzubringen) ging es für die Verbliebenen 5 Gespanne in unserer Gruppe weiter zum Stangelaufen. Kurz und knapp: hat er brav gemacht. Das ist seit Welpenbeinchen an unsere Standardübung.

Im Anschluss daran folgte das Standtreiben. Wir waren die letzten in unserer Gruppe und hatten somit das ganze Treiben und die Schüsse der restlichen Gespanne vor uns. Mein Ar*** ging auf Grundeis und mir schossen alle Szenarien durch den Kopf. Vom rückwärts weg wollen, über in die Leine springen bis hin zum winseln spielte mein Kopfkino verrückt und wurde, zum Glück, vom beginn des Treibens unterbrochen. Kurzer Lagecheck nach unten an mein linkes Bein, Gustav sitzt wie festgenagelt und staunt in den Bestand hinein. Der dachte wohl „Sooooo viele Treiber und die legen alle ein Dummy für mich aus!!!“ 🙂 Ich gab meinen Schuss ab, brach die Flinte und schaute gespannt an meinem Bein herunter: ER SITZ immer noch so festgetackert wie zu beginn des Treibens! Yeah!!!! Crashkurs hat geholfen.

Er saß während des kompletten Treibens gespannt, aber ruhig, am Fuß und schaute sich das Spektakel an, als es vorbei war schaute er zu mir hoch, ganz nach dem Motto „Darf ich jetzt?“. Zur Belohnung bekam er seinen Ball, auch wenn er etwas enttäuscht war, dass er das Abteil jetzt nicht auf links drehen darf. Er hat es verkraftet und mir fiel gefühlt der Mount Everest vom Herzen…

Man bestaunte das ruhige Verhalten des Terriers ein weiteres Mal und ich war einfach nur happy. Jetzt musste er nur noch das zeigen was er konnte: arbeitenwar angesagt!

Die Übernachtfährten wurden gelost und wir bekamen Fährte Nummer drei. Das bedeutete für Herrchen und Frauchen erstmal Beruhigungskaffee und ein kleines Frühstück. Gustl durfte eine kleine Runde Gassi gehen und sich im Anschluss in seiner Box mental auf die Fährte vorbreiten.

Als wir an der Reihe waren, bekamen wir unseren Anschuss und die Fluchtrichtung angezeigt. Wie gelernt legte ich ihn wenige Meter vom Anschuss weg und packte in aller seelenruhe Leine und Halsband in meinen Rucksack, legte ihm die Halsung samt Riemen um und machte mir ein Bild von unserem Anschuss. Am Anschuss untersucht er sehr konzentriert alles ab und machte sich langsam auf den Weg. Er arbeitete sehr ruhig und konzentriert, zeigt immer wieder Schweiß an und war auch sonst zu lesen wie ein Buch. Nach dem ersten Haken zeigt er mir das Wundbett an und wir verharrten einen Moment. Kurz ablegen und durchatmen. Vor allem ICH! Dann ging es weiter in Richtung einer kleinen Lichtung mit Salzlecke. Auf Höhe der Salzlecke wurde er sehr unruhig und nahm die Nase ein paar mal zu oft hoch für meinen Geschmack. Ich ging ihm noch etwas nach, ehe ich abbrach und ihn abtrug, dorthin wo wir zuletzt auf der Fährte waren (meiner Meinung nach…) Kurz durchatmen, einen Schluck Wasser trinken und selbst nach Schweiß suchen… Weit konnte das Ende nicht mehr sein. Ich fand leider keinen Schweiß und vertraute auf Gustav, der streckte seine Nase in die andere Richtung (von der Verleitung weg) und ich entschloss mich dazu ihm nachzugehen. Er arbeitet etwas weniger konzentriert weiter, nichts desto trotz sicher und mit Zug nach vorne. Nach einigen, ungewissen Metern sah ich dann die Decke vor uns liegen. Ohne Abruf zum Stück gekommen.

Das Jagdhorn erklingt und Gustav erntet großes Lob!!! Unsere Zusammenarbeit und Ruhe auf der Fährte wird sehr gelobt. Den letzten Haken hat er einfach überlaufen und ab da hatten wir ein wenig zu kämpfen, aber er zeigt einen großen Findewillen und hat sich selbst wieder auf die Fährte gebracht, ohne dabei mich am Ende des Riemens zu vergessen. „So muss Teamwork aussehen“! So ein Lob geht runter wie Öl 🙂

Im Anschluss daran verabschiedeten sich drei Gespanne ins Suchenlokal und wir waren für die Schleppen nur noch zu zweit. Schleppen sind Gustls Lieblingsdisziplin… Die Kaninchenschleppe und die Federwildschleppe arbeitet er gewohnt wie die Feuerwehr und trägt beide Stücke vorbildlich zu, so dass wir sogar Applaus von den Zuschauern ernten und mein Grinsen immer fetter wird. SO EIN FEINER BUB! Es macht so ein Spaß mit ihm zu arbeiten und das Vertrauen das er mir entgegenbringt macht mich wirklich stolz… So ein Terrier könnte sich ja auch einfach aus dem Staub machen, da draußen im Feld, ohne jegliche Kontrolle. Nachdem die Schleppen gelaufen sind, geht es zum letzten Fach für uns und Gustav war als einziger für das Stöbern gemeldet. Somit hatten wir alle Zeit der Welt.

Am Maisacker angekommen herrschten schon ziemlich hohe Temperaturen und ich hatte bisschen Bauchweh, ob er das nun auch noch schafft. Gerade mal 12 Monate und dann so ein haufen Fächer, das hätte auch schief gehen können. Er suchte fleißig den ganzen Acker ab und es hat lange gedauert, gefühlt eine Ewigkeit. Leider war nichts drin… 🙁  also ein letzter Versuch, ab zum nächste Acker.

Die Nerven waren am Ende, das letzte Fach wollten wir gerne noch bestehen vor allem weil der kleine Kerl sich so bemühte. Gustav machte sich ein weiteres Mal eifrig auf den Weg, es dauerte wieder gefühlt ewig, ehe endlich der erlösende Laut erklang.

Er erteilete drei Stück Rehwild und einem Fuchs Hausverbot und schmiss sie raus :-). Dank GPS sahen wir, dass er sich nach wenigen Minuten auf dem Rückweg befand und ich war überglücklich. Wir gingen ihm ein paar Meter entgegen und nahmen den kleinen König in Empfang, standesgemäß wurde er die letzten Meter zum Auto auf Händen getragen *lol* 26 Grad und voller Körpereinsatz zehren dann doch ein wenig. Gefühlt 5 Liter Wasser später war er aber wiederhergestellt 🙂

Somit hat er nun den Freifahrtschein für die kommende Drückjagdsaison, mal schauen was er daraus macht… Nächstes Jahr geht es dann weiter, für eine GP muss noch ein bisschen geübt werden. Erstmal genießen wir den Herbst und Winter und sind sehr gespannt wie er sich im Einsatz zeigt.

Besonders stolz bin ich darauf, dass er einen guten Eindruck hinterlassen hat und trotz jungem Alter so überzeugend gearbeitet hat.

Gustl fetzt halt 🙂

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Spezial-Jagdgebrauchsprüfung(LCD)

Ende August ging es für Blade und mich nach Linsingen zur Spezial-Jagdgebrauchsprüfung für Retriever des LCD.

Bei der SpJGP/R werden hohe Ansprüche an Lenkbarkeit und Führigkeit gelegt und als „Eliteprüfung“ des Labrador-Clubs, dürfen nur Hunde starten, die bereits eine BLP erfolgreich abgelegt haben.

Morgens zum warm werden ging es direkt mit dem Einweisen los. Zwei Fasane waren zu holen, der Winkel, mit nahezu 90 Grad zwischen beiden Stücken, sehr human und mit einer Distanz von 80-100m für Blade gerade richtig zum warmlaufen 🙂 

Erstes Fach mit voller Punktzahl in kürzester Zeit geschafft!

Leider hat es ein Teilnehmer nicht geschafft und somit waren wir nur noch zu zweit verblieben.

Danach ging es zur Waldschleppe. 500m, 20min Stehzeit und der Frage, wie stellt man sich besonders doof an?! Ich hätte es fast vermasselt, indem ich vor lauter Aufregung die Ablaufleine falsch losgelassen habe, selbst fast auf die Nase gefallen bin und zu allem Überfluss mit meiner Aktion Blade auch noch irritiert habe. Nichts desto trotz war ihm ziemlich egal wer oder was da hinter ihm hing 😉 er lies sich zum Glück nicht irritieren und arbeitete die Schleppe in gewohnter Manier aus, Braver Bub!!! 

Nach den Schleppen ging es zum Wasser. Verlorensuchen von 2 Enten aus der Uferdeckung. EIGENTLICH für Blade ein Kinderspiel. Ja, eigentlich… Denn er hatte eigene Pläne im Wasser und so haben wir ein wenig gekämpft und ordentlich diskutiert, bis wir beide Enten gerade noch in der angegebenen Zeit fanden. Wasser-Krimi ein feinsten, nichts für schwache Nerven!!! Das hat uns zwei Prädikate gekostet und somit auch leider einen Abzug in der Lenkbarkeit. Ein wenig ärgerte es mich in diesem Moment, da er das EIGENTLICH wesentlich besser kann, wie er auch schon oft genug bewiesen hat… Aber eben nur EIGENTLICH 😉 

Nichts desto trotz waren wir noch im Rennen und im letzten Fach machte er wieder einiges gut und zeigte sich beim Fach „Einweisen über Wasser auf eine Schleppspur“ wesentlich kooperativer, lies sich artig von mir im Wasser lenken und genau auf die Schleppe schicken. Zügig hatten wir die letzte Ente des Tages „heim gebracht“ und die Labradorspezial bestanden!!!! Blade als einziger Chessie (aber in seinem tiefen Innern ist er ja doch auch ein bisschen Labbi)

Es war eine tolle Prüfung, die im Nachhinein betrachtet jede Menge Spaß gemacht hat. Ich hatte eine tolle Mitstreiterin und Steffi und ihre braune Labradorhündin „Zelma“ haben an diesem Tag den Suchensieg verdient gewonnen!!! 

Und nicht zu vergessen einen herzlichen Dank an die Richter Annika Schäffer, Thomas Tang und Heiner Hausmann für das faire Richten, die stets gut gelaunten Gesichter und das mitfiebern und freuen bei jedem einzelnen Fach!