Blade besteht die Retrievergebrauchsprüfung!!!

Es ist schon ein paar Tage her und so langsam sind auch wir wieder im Alltag angekommen.

Blade hat am 06. und 07.November die RGP des DRC in Wiesbaden, mit 198Punkten bestanden. Er hat in nahezu jedem Fach 4 Punkte eingefahren und sich beide Tage über sehr souverän und absolut sicher jedem Fach gestellt.

Am Freitag begann der Prüfungstag ziemlich chaotisch, auf höhe des Offenbacher Kreuzes auf den A3 klingelt mein Handy und mein Mann fragt mich etwas verdutzt ob ich den die Flinte, den Jagdschein und die Muni heute bräuchte!? *WTF!!!!!?????????*  JA NATÜRLICH BRAUCHE ICH SIE!!!! Die Flinte schlummerte seelig im Flur, so fein drappiert wie ich sie morgens gepackt habe…

Kurzer Uhrencheck 7.15Uhr. MIST! Also schnell kehrt gemacht und die 10 Minuten heimgedüst, die Sachen eingeräumt und den Bulli im Tiefflug über die A3 gejagt. „Ich werde zu spät zur RGP kommen!!!“ ging es durch meinen Kopf. Navi sagte 8.15Uhr Ankunft in Wiesbaden, Treffpunkt war 8Uhr. Ich rief Bettina Berthes (die Sonderleitung) kurz an und entschuldigte mich. Klar, die mit der kürzesten Anreise kommen immer als letztes 🙂 Ich sagte ihr, dass sie die Fährten ohne mich auslosen sollen. Schweiß sollte als erstes Fach an diesem Tag geprüft werden.

Ich kam punkt 8.15Uhr am Treffpunkt an und sprang sofort mit allen Unterlagen bewaffnet aus dem Auto. Alles gut… Die Richterin war mit dem Helfer, der das Stück jeweils am Ende auslegen soll, noch alles besprechen und ich hatte Zeit Blade kurz pieseln zu lassen. Denn da „Murphy“ ja bekanntlich eine Sau ist, hatten wir Fährte Nummer eins „gelost“.

Nachdem Claudia Schaper wieder zurück war, gab es eine kurze Ansprache und ich konnte Blades Papiere noch abgeben. Kurze Beisserchen Kontrolle, Hodencheck – alles da! Es konnte los gehen…

Unser Anschuss lag nah am Parkplatz und führte leicht Hang aufwärts, durch einen, gut zu laufenden, Buchenbestand. Am Anschuss fand sich noch jede Menge Schweiß und auch auf den ersten Metern konnte man den Fährtenverlauf deutlich erkennen. Nachdem ich mich mit dem Bild vertraut gemacht habe, setzte ich Blade am Anschuss an und der D-Zug (in unserem Fall wohl B(lade)-Zug) setzte sich in Bewegung 🙂 In gewohnter Manier zog er mich – straff in den Riemen gelegt – den Hang hinauf, zum Glück denn meine Knie und Beine waren total wabbelig vor lauter Aufregung.

Die Nase am Boden klebend zeigte mir, gefolgt von immer wieder gefundenem Schweiß, dass wir richtig sind. Nach dem ersten Haken nahm Blade seinen Riechkolben hoch – VERLEITUNG! Nach ein paar weiterern Metern (auch ich wurde nun unsicher) zeigte sich dann die Vertleitung: Die Sauen hatten in der Nacht frisch gebrochen. Kurz vor der gebrochenen Fläche hatte ich nochmal kurz Schweiß gemeldet, aber dann verlor sich jede Spur. Blade sprang die Verleitung total an, wieso auch nicht, „so Wutzen sind immer spannend, die olle Fährte mit einem Viertelliter auf 400m kann Frauchen selbst ausarbeiten…“

Nachdem er mich weiter durch ein Stangenholz lotste, Nase immer wieder schön im Wind, wollte ich schon zurückgreifen und da kam auch der erste Abruf. MIST!!! Wir waren schon weit ab der Fährte und ließen uns von der Richterin zurück auf die Fährte führen, wo Blade dann auch im Nu den Abgang fand und wieder mit tiefer Nase und strammen Riemen auf der Fährte war.

Ich meldete wieder jede Menge Schweiß und auch Blade schien nun – wo die Verleitung hinter uns lag – voller Konzentration auf der Fährte zu sein. Am Ende angekommen war seine Freude groß und meine Erleichterung NOCH GRÖSSER!!!! Ein Frischling, den Blade locker hätte apportieren können, lag am Ende und da war sie nun endlich seine Wutz 😉 nach der Anschneideprüfung bekamen wir beide unsere Brüche überreicht und es wurde „Sau tot!“ geblasen.

Erstes Fach gemeistert, spannender konnte der Auftakt für diese zwei Tage nicht sein…

Nun hatten wir lange genug Zeit um endlich anzukommen. Die drei Gespanne nach uns musste ihre Arbeit noch verrichten und ich nutzte die Zeit um Blade ein bisschen springen zu lassen und gönnte ihm und mir anschließend ein Frühstück.

Nachdem alle weiteren Teams noch im Rennen waren, verlasen die Richter unsere Noten und wir packten unsere sieben Sachen um weiter in Richtung Wald zu ziehen, um die restlichen Waldfächer zu absolvieren. Nun stand als nächstes Fach Verlorensuche an und eigentlich macht Blade mittlerweile nichts lieber als das. Allerdings hatten wir ja da letztes Jahr im September bei der BLP in Luxemburg so ein kleines Desaster (mit Tauschen, vorführen, weitersuchen usw.) so dass selbst bei dieser leichten Aufgabe meine Nerven auf’s Äußerste gespannt waren. Auch wenn wir bei unserem zweiten BLP Versuch im November keinerlei Probleme mehr damit hatten, bleibt immer das Teufelchen welches auf der Schulter sitzt und einem Horrorszenarien vorgaukelt 🙂

Allen Horrorszenarien zum Trotz zeigte Blade eine schöne Suche, in ziemlich anspruchsvollem Gelände und wurde für seine ausdauernde Selbstständigkeit sehr gelobt. Check!

Danach ging es weiter mit den Haarwildschleppen und den kleinen Waldfächern. Auch hier zeigt sich überall, dass wir sehr fleißig waren die letzten Monate und ein Fach nach dem anderen ging uns locker von der Hand. Zum Abschluss der Waldarbeit kamen wir mit dem Standtreiben. Das war für uns bisher nie ein Thema, bis zum Dienstag vor der Prüfung.

Kurzer Flashback:

Wir hatten bei unserer Generalprobe nochmal ein Treiben veranstaltet und Blade sprang, obwohl er bis dato IMMER frei saß und steady war, ohne Vorwarnung ein. Man sah es ihm weder an der Körpersprache noch an etwas anderem an. Saß er noch relaxed und auf seinem Schinken sitzend neben mir, während ich mich fertig machte („ach die Nummer wieder“) riss es ihn Plötzlich und beim ersten Schuss war Monsieur Naseweiß im Treiben. Es dauerte einen Moment bis ich begriff, dass das gerade mein Hund dort war und schaute ungläubig an mir herunter – ja er war es!!! So beschloss ich, dass er bei der Prüfung an der Leine bleibt. Geschi**** auf den einen Punkt. Schade eigenltich denn bei der Newcomer Trophy im Oktober hielt er ein wesentlich anspruchsvolleres Treiben locker aus…

Nach dem Standtreiben – mit einem angeleinten Blade – machten wir eine kurze Mittagspause und lagen wirklich genial in der Zeit. 13 Uhr und die Waldarbeit incl. Gehorsam ist komplett durch. Nach der Pause setzten wir um ans Wasser, zum letzten Teil des Tages.

Jeder Hund wurde einzeln durchgeprüft, so dass die Hunde danach abgetrocknet und eingemurmelt ins Auto konnten.

Blade hatte Startnummer eins und so ging es direkt mit uns los. Stöbern im Schilf ohne Ente, Blädis Welt 🙂 er lies ordentlich die Sau raus und stöberte munter den kompletten Schilfgürtel ab und war sogar kurz im angrenzenden Teich. Ich sollte ihn machen lassen… Klar dachte ich mir, der stöbert so bis morgen. Nach etwa 10 min durfte ich ihn herausholen und die Schussfestigkeit folgte und danach die Verlorensuche. Die fand nochmal in der gleichen Fläche statt, so dass der ein oder andere Hund sich da etwas schwer damit noch ein zweites Mal in das gleich Schilf zu schwimmen, wo er vorher nichts fand.

Nichts desto trotz waren am Ende dieses Tages noch alle Teams im Rennen und wir konnten alle mit einem fetten Grinsen im Gesicht die Heimfahrt antreten. Am nächsten Morgen war Grand Finale angesagt. Einweisen und Feldschleppe…

Ich düste nach Hause und versorgte den kleinen Helden um danach direkt zur Arbeit zu fahren. Das war ziemlich anstrengend, aber so hatte ich immerhin keine Zeit um an irgendwelchen Horrorszenarien zu feilen, während ich auf der Couch saß 🙂

Am nächsten Morgen trafen wir uns um 8 Uhr am Bürgerhaus in Wiesbaden. Dort ging es für Blade direkt mit der ersten Schleppe los. Gleich früh morgens ein bisschen fetzen, das ist immer gut!!! Beim Einweisen zeigte er sich dann nochmal von seiner lenkbaren Seite und hat sehr fein mit mir zusammengearbeitet, was auch sehr gelobt wurde, so dass zum Schluss nur noch die Schussfestigkeit zu prüfen war und Blädi-Boy somit mit 2,5 Jahren einfach mal locker flockig die RGP BESTEHT und dann auch noch mit einem tollen zweiten Platz!!!!

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Ich bin sehr stolz auf ihn und diese tollen Leistungen die er schon bringen kann. Obwohl in seinem Kopf manchmal doch ein wenig Gemüse herrscht 😉 zeigt er immer wieder, dass er auf den Punkt da sein kann wenn es gilt und das macht ihn für mich so einzigartig.

Ich bedanken mich bei dem Richterteam für das sehr faire Richten und die lockere Atmosphäre die sie die beiden Tagen über verbreitet haben und auch ein ganz herzliches Dankeschön an die Sonderleitung Bettina Berthes, die sich wirklich toll um alles gekümmert hat und uns Teilnehmern immer zur Seite stand. Vor allem auch ein dickes DANKE Tina, dass Du mir Blade beim Einweisen gebracht hast 🙂 und auch vielen Dank für die vielen, schönen Fotos von beiden Tagen!

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Nun ist unsere Prüfungssaison 2015 beendet und es heißt „Auf zum munteren Jagen!“ Auch Blade wird sich auf ein paar Drückjagden diesen Winter seiner Lieblingsbeschäftigung widmen. Er darf stöbern und den Schweinen nachstellen. Auf die ein oder andere Entenjagd wird er auch mitdürfen, auch wenn das eigentlich Bones‘ Privileg ist. Und dann schauen wir einfach mal was uns 2016 alles so erwartet…

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Bones-Nachkommen im Kennel „Zero Hour“

Die Welpen sind da!!!

In der Nacht kamen im Zwinger „Zero Hour“ 7 Welpen zur Welt.

3 braune Hündinnen, 2 schwarze Hündinnen und 2 schwarze Rüden, aus der Verpaarung „Diana’s Action Gloria x Big Bones vom Ebrachtal“.

Die Ahnentafel der 7 Zero Hour J-chen

Mama Gloria und die Babies sind alle wohl auf und ich freue mich schon darauf die kleinen Zwerge in ein paar Wochen besuchen zu dürfen!!!

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Newcomer Trophy 2015

Wir waren dabei!!!

Blade hat sich bereits letztes Jahr für die Newcomer Trophy (NCT) qualifiziert, indem wir im August 2014 einen WT-A mit „sehr gut“ bestanden hatten. Letztes Jahr konnten wir leider nicht zur NCT fahren, da ich arbeiten musste, aber 2015 hatte ich fest eingeplant. Denn hey, wann startet schonmal ein Chessie bei der NCT?!?!!? Also war’s quasi verpflichtend und stellvertretend für alle arbeitenden Chessies 😉

Pünktlich zum Meldebeginn hab ich gemeldet und dazwischen war einige Zeit vergangen, ehe es sich herausstellte, dass ich nun leider doch an diesem Tag arbeiten musste. Alsohab ich ziemlich bedröppelt abgesagt und mich damit abgefunden, dass die NCT ohne uns stattfindet. 6 Tage vorher kam dann alles ganz anders und ich konnte doch, also schnell die Sonderleitung informiert und gehofft, dass aus unserem Start doch noch was wird. Wir hatten das nötige Glück und eine wunderbare Sonderleiterin, die ohne umschweife unseren Startplatz wieder für uns parat hatte!!! Yieeehawwww. Meine Freude war groß, ehe mir zwei Tage vorher der Arsch auf Grundeis ging…

Ich haderte mit mir. Soll ich? Soll ich nicht? Knappe 400km einfache Fahrt. Morgens hin, Abends zurück. Durchfallen wollte ich nicht (wenn schon, dann packt mich auch der Ehrgeiz und den Eintrag „NCT’15“ hätte ich dann schon gern sicher, ist ja schließlich kein einfacher WT :-P) Nachdem Blade sich dann Freitag auch noch am Auge verletzt hatte, nachdem er einen Brennnessel-Verhau auf links drehen wollte, war für mich klar: WIR FAHREN NICHT!!! Gerade in diesem Moment kam von Niko die Nachricht, ob ich „verwendung für einen Fotografen und Begleiter hätte“. Die Aussicht darauf den Tag nicht alleine in der Wartezone zu verbringen, war natürlich sehr verlockend und mit ein wenig Überredungskunst, gelang es ihm mich doch noch dazu zu bewegen, nach Holdorf zu fahren! Also ab und Tasche packen und Blades Auge verarzten, denn Freitag abend musste ich schließlich noch eine Runde arbeiten, bevor ich „schnell schlafen“ musste, damit ich um 3 Uhr wach und einigermaßen fit bin 🙂

So klingelte Samstag früh der Wecker um 3 Uhr und nach einem kurzen Gesundheitscheck, stellte sich heraus, Blades Auge ist einsatzbereit und um 4 Uhr saßen Blädi and me im Auto auf dem Weg nach Holdorf. Ich muss bekloppt sein, dachte ich bei der Fahrt regelmäßig, während ich auf’s Navi lunzte um zu sehen wie weit wir noch haben.

Pünktlich um halb acht kam ich auf Gut Ihorst an. Niko erwartete mich bereits und auch Elli war zum helfen da. Schonmal zwei Chessieleute, das hat mich gefreut!!! Nichts desto trotz änderte es nichts an der Tatsache, dass ich bei solchen Events ein nervliches Wrack bin und frühestens nach der ersten Aufgabe wieder ein normales Wort herausbekomme 🙂 Nachdem ich unsere Unterlagen abgegeben hatte und meine Startnummer entgegennahm, durft Blade kurz flitzen und sich lösen. Mit einem 100% aufgeladenen Chessieakku, sollte man nicht unbedingt in die erste Aufgabe gehen!!!

Nach der Begrüßung sattelten wir die Hühner und rund 80(!!!!!!) Teams machten sich auf den Weg zu ihren Stationen.

Wir waren mit Startnummer 32 in Gruppe zwei und bei uns ging es an Station 2 los:

Aufgabe 2 – Michael Brühl (15 Punkte)

Von einem Waldweg aus startet man frei bei Fuß auf einem Trampelpfad durch einen lichten Wald. Linker Hand dichter Bodenbewuchs, rechts stehen Schütze und Werfer, an welchen man vorbeigeht an das andere Ende. Dort angekommen dreht man sich wieder um 180Grad, so dass man die Schützen im Blick hat. Daraufhin fällt ein Schuss ohne dass etwas passiert und im Anschluss fällt ein weiterer Schuss und ein Dummy vom Helfer aus nach rechts in den grünen Bewuchs. Danach dreht man sich nach rechts zum Suchengebiet und der Hund muss zuerst ein Dummy aus der Suchenfläche holen und im Anschluss die Markierung arbeiten.

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Nach fast einer Stunde Wartezeit (16 Hunde pro Gruppe und wir waren die Letzten) ging es für uns endlich los. Blade lief „einigermaßen“ artig Fuß. Bis auf den ein oder anderen Bodenkontakt mit der Nase während des Walk-Ups. Am Startpunkt angekommen, drehten wir uns wieder herum und er hat die Helfer schon fest im Blick gehabt, diese Verknüpfung ist schonmal gelungen. Zu weiteren Verknüfungen später mehr. Nachdem beide Schüsse und das Mark gefallen waren richteten wir uns auf den „Tunnel“ aus und ich schickte ihn mit Voran in das Suchengebiet. Da er etwas zu weit nach links ausdriftete, musste ich ihn zweimal hereinholen, damit er nicht doch noch über die Markierung stolpert und diese bringt. Er fand das Dummy zügig und brachte es ein wenig schlampig zurück, was uns natürlich Punkte kostete. Das Mark hatte er nahezu auf den Punkt und somit hatten wir unsere erste Aufgabe mit 15 Punkten in der Tasche.

Aufgabe 3 – Keld Jorgensen (10 Punkte)

Man steht auf einem Feldweg. Von dort aus läuft man frei bei Fuß in Richtung eines Rübenackers. Linker Hand stehen Schütze und Werfer vor einem Maisfeld. Rechts am Rübenacker steht ebenfalls ein Schütze und Werfer.
Während man läuft fallen rechts und links jeweils ein Schuss, ohne dass etwas passiert. Am Ansetzpunkt angekommen fällt nun links eine Markierung mit Schuss und danach rechts. Zuerst soll das linke Mark, dann das Rechte gearbeitet werden.

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Fußgehen ohne, dass etwas passiert ist nicht Blades stärke, wie sich bei dieser Aufgabe herausstellte. Nachdem ich ihn abgeleint hatte und wir losgegangen waren, trottete er etwas lustlos neben mir her und hing ein bisschen nach. Ich beschloss es einfach zu ignorieren. Als der erste Schuss fiel, war er plötzlich hellwach und in absolut korrekter Fußpostion neben mir 🙂 so schnell kann’s gehen (und da ist schon die nächste Verknüpfung. Zum Glück ist er zu 99% steady und der Schuss führt nur dazu, dass er aufmerksam aufschließt :-p )  Von da an lief er einwandfrei die letzten Meter und am Ansetzpunkt angekommen lies er sich nach rechts ausrichten um das Dummy zu markieren und auch anstandslos nach links um das Zweite zu markieren. Ich habe GETRÄUMT. Weder hatte ich aufgepasst noch mir gemerkt wo sie lagen, geschweige denn wie weit die Dummies waren. Ich schickte Blade nach der Freigabe das erste Dummy holen, welches er auch sauber auf den Punkt hatte. Vor uns war ein kleiner Graben und den nahm er auf dem Hinweg natürlich mit voller Chessiepower voraus im Hochsprung. Zurück wollte er dann elegant durch den Graben, leider fiel ihm dann auf, dass dort Brombeeren sind. Das führte natürlich dazu, dass er etwas staksig den Rückweg antrat 🙂 kleine Mimose… Das zweite Mark hatte er von der Richtung her relativ ordentlich, allerdings war er viel zu weit, die Entfernung betrug knappe 30 Meter. Also holte ich ihn zurück und stoppte ihn in komplett falscher Höhe und gab den Suchenpfiff an einer ganz anderen Stelle!!! „Mein Gott was tust du da?!?!“ dachte ich mir. Also kurzen Gehirnausfall behoben, mich besonnen und nachgedacht: „Werfer = höhe des Dummies“ HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!! Dort lag es dann auch und Blade fand – nachdem ich ihn einige Male falsch dirigiert hatte – doch noch zum Dummy. Das alles kostete uns einiges an Punkten. Sehr schade, für eine scheinbar simple Aufgabe.

Aufgabe 4 – Boye Rasmussen (20 Punkte)

Man steht auf einem Kartoffelacker. Auf ca. 60 Meter stehen Schütze und Treiber welche einen Wiesenstreifen, nach dem Acker, von rechts nach links durchtreiben. Nach dem ersten Schuss fällt ein Dummy auf 60 Meter, das Treiben geht weiter. Am Ende fällt ein weiterer Schuss an einer anderen Stelle ohne dass was passiert. Auf die Freigabe hin soll der Hund das Dummy holen, wenn er wieder da ist fällt nun ein weiterer Schuss und ein Dummy.

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Hier gibt’s eigentlich nicht viel zu sagen (die Punkte sprechen für sich 🙂 tschakkaaaa) das war eine Aufgabe ganz nach Blädis Geschmack. Ordentliche Distanz, so dass die Chessieläufe mal in den Galopp kommen und ein bisschen Aktion! Blade sah sich das Treiben absolut entspannt an und legte eine derartige Coolnes an den Tag, dass ich schon zweifel hatte er hätte den Ernst der Lage nicht begriffen 🙂 Als das Mark fiel zeigte ich kurz in die Richtung und er war wieder voll wach. Nach der Freigabe flitzte das Tierchen los und hatte das Mark auf den Punkt. Ich lies ihn direkt einparken, so dass er das zweite Dummy direkt markieren konnte und auch dieses hatte er exakt markiert <3 Die Pfeiffe kam kein einziges Mal zum Einsatz und somit hatten wir in dieser Aufgabe zeigen können, was er drauf hat 🙂 Ich hatte mich in der Wartezone schon zurechtgemacht (Weiße Ärmel raus usw.) da viele Teams vor uns in dieser Aufgabe sehr viel handeln mussten. Alles für die Katz‘ – zum Glück!!! Feiner Bub.

Aufgabe 5 – Felizitas Latendorf (16 Punkte)

Teamaufgabe. Man kommt an den Startpunkt. Das Team mit der niedrigeren Startnummer nach rechts. Das mit der höheren nach links. Nachdem man die Hunde abgeleint hat, beginnt ein Treiben etwa zwei Meter vor den Teams. Während dem Treiben werden mehrere Kaninchenfelldummies langsam über den Boden gezogen und „darauf geschossen“. Nach dem Treiben muss das linke Team nach hinten weg und den Hund hinter einem Wall ablegen. Danach muss das rechte Team sich um 90 Grad nach rechts drehen und es fällt eine Markierung in einen relativ offenen Wald.
Wenn der Hund gebracht hat, muss dieser in die Ablage und das zweite Team arbeitet die Markierung ebenfalls.

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Als wir von Aufgabe 3 zu den beiden Stationen von Aufgabe 4 und 5 kamen, ging plötzlich alles ganz schnell. Eine andere Gruppe war schon bei Aufgabe 4 zugange und bei Aufgabe 5 gab es einen Leerlauf, also sollte ich mir einen neuen Teampartner suchen (das Team mit der Startnummer 31 hatte die Aufgabe bereits mit jemand anderem gearbeitet) und Aufgabe 5 zuerst arbeiten. Ein Teampartner war schnell gefunden. Barbara Reppermund mit ihrem Goldenrüden Mailo war auch noch auf der Suche nach einem Teampartner und so machten wir kurzerhand Nägel mit Köpfen. Auf dem Weg zur Aufgabe hab ich Blade noch kurz daran erinnert, dass er nun nicht den „Dirty Dancing Hund“ raushängen lassen muss, nach dem Motto „Mein Tanzbreich, dein Tanzbereich“ und eventuelles geprolle unserem Teampartner gegenüber jetzt fehl am Platz ist und er sich auf seine Arbeit besinnen soll 😉 (übrigens danke Niko für die Umschreibung „Dirty-Dancing-Hund“: Blade, die kleine Jennifer Gray. Ich muss jetzt immer laut lachen wenn das Lied läuft!!!)

Die Aufgabe war wahnsinnig spannend. Das Treiben war VERDAMMT nah und diese Felldummies VERDAMMT spannend. Ich hab eigentich nur darauf gewartet, dass Blade mit einem Mäuselsprung auf die Dummies springt und sie dem Helfer entreisst *Kopfkino an*. Dem war so nicht und ich war echt baff, wieeeeee artig er neben mir saß!!!!! Der Hals wurde zwischendurch zwar immer länger, aber ansonsten machte er keinerlei Anstalten einzuspringen. Nachdem das zweiten Team in die Ablage verschwand, drehten wir uns nach rechts und die Markierung für Blade fiel. Er nahm zwar nicht die Ideallinie zum Dummy, hatte dafür aber den Fallbereich super auf dem Schirm! Nachdem er das Dummy heimgebracht hat, verkrümelten wir uns in die Ablage. Hier haben wir wohl dann auch die meisten Punkte verloren, denn Ablegen wollte er sich partout nicht, lieber sitzen! Nach dem ein oder anderen Kommando mehr, hat er sich dann endlich hingelegt und blieb dann auch artig dort…

 

Aufgabe 1 – Danny Frazer (16 Punkte)

Man steht auf einem Feldweg und wartet auf den Richter, daraufhin wird man von ihm abgeholt und der Hund soll abgeleint werden und man geht einen Trampelpfad entlang bei Fuß. Währenddessen wird links von einem zwei Mal geschossen, man soll allerdings erst auf Anweisung stehen bleiben. Etwa 10 Meter vor einem Wassereinstieg bleibt man stehen und dreht sich nach links mit Blick auf eine kleine Schneise. Nun erklärt der Richter, dass er ein Dummy aus der benannten Suchenfläche möchte. Man wurde darauf aufmerksam gemacht den Hund NICHT zu handeln (außer natürlich es wird nötig) der Richter betonte er möchte den Hund selbständig arbeiten sehen. Wenn diese Arbeit beendet ist geht man ein paar Meter nach rechts zu einem weiteren Wassereinstieg (man durfte den Hund zwischenzeitlich anleinen) und dort fällt auf einen Schuss hin eine Wassermarkierung auf die – hinter einer Inselzunge liegende – Wasserfläche. Nur die Schützen und ein kleiner Teil der Flugbahn waren zu sehen, die Fallstelle nicht.

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Unsere letzte Aufgabe… Ich war echt aufgerergt! Alles lief bis hierhin relativ gut, wir waren noch im Rennen und nur noch einen Druchgang entfernt davon die Newcomer Trophy 2015 zu bestehen!!! Natürlich hatte ich mit der Zeit schon mitbekommen, dass bei dieser Aufgabe Wasser im Spiel war und wer Blade kennt, der kennt auch seine ausgeprägte Affinität zum Wasser *lol* Ich versuchte mich locker zu machen und Blade so gut es geht „herunterzufahren“. Als wir dran waren, sah ich seinem Riechkolben an, dass er das Wasser zu 100% in der Nase hat. Das führte wiederrum dazu, dass er einwandfrei bei Fuß lief 🙂 am Suchengebiet angekommen, erklärt Danny dass er den Hund gefälligst selbstständig arbeiten sehen will. „Okay“ dachte ich mir „wenn er was kann, dann DAS!“ Blade hatte auch prompt das Dummy gefunden und auf dem Rückweg machte er einen halben Meter vor mir eine kleine Kehrtwende nach rechts in Richtung WASSER!!!!! Doppelpfiff und er gab das Dummy schnell ab, allerdings das Wasser fest im Blick. Das war natürlich nicht so schön.

Nachdem dieser Teil beendet war ging es ein paar Meter weiter und ich entschloss mich ihn an die Leine zu nehmen (sicher ist sicher und der Richter bewertete den Weg zum Wassereinstieg nicht, somit durften man die Hunde anleinen). Am Ufer angekommen fiel auch schon die Markierung und wir hörten lediglich ein lautes Platschen. Auf die Freigabe hin nahm Blade die Brücke und gegenüber hörte man nur, wie er im Wasser landete. Mir kam es vor wie eine Eeeeewigkeit und ich dachte, er schwimmt muntere kreise auf der anderen Seite (man konnte die Hunde nicht sehen, aber es war wohl eine gute Strecke zu schwimmen). Gerade als ich anfing Panik zu schieben kam die Hand vom Helfer, er hat aufgenommen!!! Yieeeeehawwww!!! Jetzt nur noch ohne schütteln abgeben und das Ding ist uns! Er kam auch wieder über die Brücke zurück (was Punktabzug gab) und lieferte mir das letzte Dummy des Tages sauber in die Hand ab! Nachdem ich ihn angeleint hatte musst ich erstmal einen Jubel loslassen: NEWCOMER TROPHY 2015 check!!!!!!

 

Im Nachhinein bin ich wirklich überglücklich, dass wir doch noch gefahren sind und dieses tolle Event miterleben durften. Blade hat fein gearbeitet, wenn es darum ging ZU ARBEITEN. Fußgehen ohne action findet er nach wie vor überflüssig 🙂 und daran müssen wir tüfteln. Bewiesen hat er defitniv, dass auch ein Treiben vor seiner Nase inklusive Felldummies, die in Zeitlupe über den Boden hüpfen, ihm zwar alles abverlangen, aber er das durchaus aushalten kann! Mit der Newcomer Trophy 2015 verabschieden wir uns für dieses Jahr aus der WT-Szene und freuen uns auf einige Jagden im kommenden Herbst und Winter.

Vielen Dank an Elli Lange für das schöne Erinnerungsfoto von Blade <3

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Und dann gibt’s da natürlich noch jede Menge Fotos die Nikolai Ahlbrecht an dem Tag gemacht hat! Vielen Dank Niko, für’s begleiten, mitfiebern und knipsen!!!

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Wurfplanung 

****Puppies Inside****

Heute erreichte uns die freudige Nachricht, dass Gloria (Diana’s Action Gloria) in freudiger Erwartung nach unserem Bones (Big Bones vom Ebrachtal) ist!!!

Heute Morgen – beim Ultraschall – konnten auf Anhieb 4 Fruchtanlagen entdeckt werden und somit wird es Mitte Oktober im Kennel „Zero Hour“ eine hoffentlich gut gefüllte Wurfkiste mit kleinen, schwarzen und braunen Bones x Gloria Nachkommen geben!

Hier gibt’s das Pedigree der zukünftigen Zero Hour Babies:
Bones x Gloria
   

Am Ewigen Eis 2015

Vergangenes Wochende bin ich mit Blade beim Ewigen Eis gestartet. Letztes Jahr konnten wir dort bereits einen Platz ergatter, damals allerdings noch in der Anfängerklasse und dieses Jahr hatten wir uns in die Fortgeschrittene Klasse getraut.

Es war ein rundum gelungener Workingtest, auch wenn es deutlich zu warm war, aber dank „Cooling Coat“ und Waldschatten haben wir den Vormittag gut meistern können und bestanden unseren ersten „offiziellen“ F-Workingtest mit „gut“ und 90 von 120 Punkten. Ich bin super stolz auf Blade, auch wenn er bei den letzten beiden Aufgaben ziemlich fertig war und die Dummies „ungewohnt unordenlich“ 😉 trug, hat er alles in allem die Aufgaben super gemeistert, auch wenn bei der ein oder anderen Aufgabe ICH das Problem war… Aber auch mir war’s zu warm 😛

Unsere Gruppe war super entspannt und wir konnten wieder einige neue, nette Bekanntschaften schließen und nette Gespräche führen (alleine dafür lohnt der WT-Start schon).

 

Aufgabe 1 – Jürgen Laux (19 Punkte)

 

Man startet auf einem Waldtrampelpfad. Der Richter erklärt zuerst nur, dass wir nun einen kurzen Walk-Up machen und „etwas“ passiert. Man sollte selbständig gut aufpassen wo und ob etwas fällt. Nach dem Walk-Up erklärt er welches Dummy geholt wird.
Nach einem kurzen Walk-Up fiel hinter uns – kurz nachdem „Fasan!!!!“ gerufen wurde – ein Schuss und ein Dummy nach links hinter uns in den Bestand. Der Hund sollte möglichst selbstständig schauen und markieren.
Dann ging es direkt weiter und vor uns auf etwa 14 Uhr fiel nach einem „Entengequäke“ ein weiterer Schuss und ein Dummy. Flugbahnen waren jeweils nur kurz zu sehen und Hund und Hundeführer mussten schon gut aufpassen.
Zuerst wurde der „Fasan“ gearbeitet, dann die „Ente“.

Aufgabe 1

Blades Fußarbeit war – für unsere Verhältnisse (wer fleißig hier liest erinnert sich vielleicht!!!) – erstaunlich gut, bis auf den ein oder anderen kurzen Nachhänger blieb er sauber am Fuß und korrigierte sich wunderbar selbst. Auch wenn ich bei dieser Aufgabe geistig nicht anwesend war, war Blade voll dabei! Er dreht sich ohne meine Hilfe einfach nach hinten um, als der erst Schuss fiel und markierte das Dummy punktgenau. Beim weiterlaufen schloss er selbständing auf und markierte das zweite Dummy ebenfalls punktgenau. Ich hatte weder beim ersten noch beim zweiten Dummy markiert geschweige denn die ungefähre Richtung drinnen. Aber dafür hab ich ja einen Hund *lol*

 

Aufgabe 2 – Thano Keller (15 Punkte)

 

Man steht auf einer Waldlichtung. Der Richter erklärt zunächst, dass wir uns heute auf einer Niederwildjagd befinden und links im Wald ein Treiben stattfindet und wir gut aufpassen sollen, was passiert. Im Anschluss würde er weiter erklären. Während dem Treiben kam ein Treiber ein Stück aus dem Wald auf die Lichtung und schoss an das andere Ende der Lichtung.
Während dem Treiben fiel eine ziemlich schlecht zu sehende Markierung im Wald.
Im Anschluss an das Treiben erklärte der Richter, dass am Ende der Lichtung (ca. 60 Meter) ein Blind „Hase“ zu holen sei.
Zuerst sollte das Bind, danach die Markierung gearbeitet werden.

Thano Keller Aufgabe 2

 

Das war unsere Vorletzte Aufgabe und hier habe ich dann einfach gemerkt, dass Blade richtig durch war. Bei Treiben war er zuerst schon gespannt und schaute aufmerksam, aber nach einem kurzen Moment war es dann auch rum und er schaute in der Weltgeschichte herum. Ganz nach dem Motto „zu den Hopp-Hopp Rufen darf ich eh nie hin…“ Ein bisschen war es auch unser Glück, denn so bekam er nicht mit, dass 10 Meter vor uns sein Hassfeind über die Wiese schlich – ein EICHHÖRNCHEN!!!!! Während der Richter die Aufgabe erklärte betete ich also, dass er „das Eichkatzi“ nicht doch noch mitbekommt und so war es dann zum Glück auch. Beim Blind musste er natürlich über die Spur drüber und an der Stelle riss es ihn auch sofort um „WAS? WO? WIE? EICHKATZI?????“ er lies sich allerdings sehr artig stoppen und auf’s Blind schicken. Sicherlich mit ein paar Pfiffen zuviel, aber immerhin 😉  Der Rückweg fiel ziemlich langsam aus und hier merkte ich ihm die Hitze deutlich an und war froh, dass wir es bald geschafft hatten.

 

Aufgabe 3 – Herwig Deutinger (10 Punkte)

Man steht etwa 30 Meter vor einem kleinen Graben, dahinter kommt nach etwa 70 Metern eine Hecke mit einer kleinen „Bucht“ mit totem Gras. Links von der Bucht stehen einige Helfer (etwa 10-15 Meter weg von der Einbuchtung) und einer schießt grob in die Richtung der Bucht. Dort ist ein Blind zu holen. Gesamtentfernung vom Ansetzpunkt etwa 100 Meter.

Herwig Deutinger Aufgabe 3

 

Diese Aufgabe war ein klassicher Fall von „Wie stürze ich meinen Hund am besten ins Unglück – Anleitung und Ausführug Teil I“. Während der Richter die Aufgabe erklärte, wähnte ich uns ziemlich sicher, DAS können wir locker 😛 Is‘ klar… Nachdem der Schuss fiel und die Freigabe erfolge richtetete ich Blade aus und schickte ihn mit Voran auf die Reise und da begann das Unheil. Ich schaute meinem Hund in aller Seelenruhe zu, wie er kurz vor’m Grabe scharf rechts abbog, mit der Nase im Wind. … 99, 100, 101, 102, 103… „Schei**!!!!!“ Schaltete mein Hirn endlich und ich pustete in die Pfeife was das Zeug hielt *lol* „Na super“ dachte ich mir „… jetzt ist er schon quasi über’n Jordan“ und die wilde Händelei fing an. Er nahm die Richtungen sauber an, unser Glück. Denn so weit wie er vom Dummy weg war, war seine Lenkbarkeit unsere Rettung… Wir brachten das Dummy nach Hause. Immerhin hat Blade bei dieser Aufgabe gezeigt, dass er lenkbar ist und Frauchen weiß nun: auch ein popeliges beschossenes Blind, kann einem zum Verhängnis werden 🙂

 

Aufgabe 4 – Jürgen Laux (19 Punkte)

Man steht auf einem Waldtrampelpfad und auf etwa 60 Meter vor uns ist eine Lichtung zu erkenne, auf der ein Schütze steht. Nach Aufforderung des Richters leint man den Hund ab und der Schütze geradeaus schießt einmal.
Dann sollte man sich um 90 Grad nach links drehen und danach erklärte der Richter die Aufgabe. Vor uns kam auf etwa 15 Meter ein kleiner Wall im Bestand in diesem sollte man den Hund suchen lassen dort irgendwo war ein Dummy zu finden. Fläche: ca. 10-15 Meter lang und 2-3 Meter breit.
Im Anschluss drehte man sich wieder zurück und der Richter erklärte das kurz vor der Lichtung ein Dummy auf dem Weg zu holen sei.
Während der Hund auf dem Weg zum Blind ist, wird auf halber Strecke rechts im Wald geschossen, der Hund sollte aber weiter geradeaus laufen und das Blind holen.

Aufgabe 4

 

Aufgabe 4 (suche)

Auch hier galt, wie so oft an dem Tag „Hund anwesend, Frauchen eher nicht“. Als ich ihn in die Suche schickte fing er sofort sauber an am Wall zu suchen und hielt sich ziemlich kleinräumig. Als er mit dem Kopf runter ging, habe ich zu spät geschaltet und gab den Stopppfiff und wollte ihn weiter schicken, als ich bemerkt, dass er breits aufgenommen hat. Er schaute mich ein wenig verzweifelt an und ich gab erleichtert den Doppelpfiff und entschuldigte mich innerlich tausen Mal bei ihm. Auf das Blind lies er sich einwandfrei schicken. Als der Schuss fiel, blieb er kurz stehen, lies sich aber mit einem Kommando anstandslos weiter schicken.

Aufgabe 5 – Thano Keller (15 Punkte)

Wieder „eine Niederwildjagd“ und der Richter erklärt im Anschluss an die Schüsse was gearbeitet wird. Vom Startpunkt aus gesesehen fällt auf 13 Uhr ein Schuss und ein Dummy in eine kleine Dickung, danach ein Schuss ohne Dummy auf etwa 10 Uhr.
Danach dreht man sich um 90 Grad nach links und der Hund soll auf ein Blind, welches in den Brombeeren liegt geschickt werden, im Anschluss sollte die Markierung gearbeitet werden.

Thano Keller Aufgabe 5

 

Thano Keller Aufgabe 5 2.Dummy

Unsere letzte Aufgabe an dem Tag. Blade hatte die Fallstelle des ersten Dummies punktgenau markiert, aber so kaputt wie er war, hatte er keine allzu große Lust mehr in die Brombeeren zu krabbeln und auch beim Blind fand er es überflüssig durch die Brombeeren zu gehen und suchte nach einem besseren Weg 😉 hier musste ich nochmal ordenltich helfen, aber wir wollte nur noch bestehen und es hat tatsächlich geklappt!!!

 

Aufgabe 6 – Herwig Deutinger (12 Punkte)

Doppelmark. Zuerst fiel die rechte Markierung (Entfernung ca. 50 Meter), gut zu sehen in den Graben, danach fiel die linke Markierung (Entfernung ca. 70 Meter) hinter den Graben auf die offene Wiese. Reihenfolge egal, allerdings musste der Hundeführer vorher ansagen welche der Hund zuerst holt.

Herwig Deutinger Aufgabe 6

 

Ich entschied mich dafür, dass Blade das weite, zuletzt geworfene Dummy als erstes arbeitet, da die erste Markierung sehr markant in den Graben fiel und die zweite auf die offene Wiese und dazu die Fallstelle – aus unserer Sicht – hinter dem Baum lag. Die Richtung beim weiten Mark hatte er sauber gearbeitet und den Graben sauber überquert. Auf der anderen Seite musste ich ihm dann mit zwei Richtungsweisungen helfen. Das zweite Dummy hat er auf den Punkt gehabt. Da Blade sich bei solchen Aufgaben nicht immer sauber am Bein mitdreht, habe ich ihn von vorn herein so hingesetzt, dass er beide Markierungen gut sehen kann und habe ihm mit einem jeweiligen Richtungszeig vor den Würfen und dann beim schicken „geholfen“. Das hat dem Richter nicht gefallen und daher auch der meiste Punktabzug deswegen.

 

Summa summarum 90 von 120 Punkten und einiges dazu gelernt 🙂 es war ein toll organisiereter WT (wie auch schon letztes Jahr) und ich freue mich schon auf „Am Ewigen Eis 2016“!!!

Ein paar Fotos von Blade beim diesjährigen „Ewigen Eis“ habe ich in der Galerie der BZG entdeckt und danke Tobi Wilkinson und Sandra Wolf für die Fotos!!!

*Blade bei Herwig Deutinger während Aufgabe 3 – „Frauchen wo lang jetzt???“*

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*Kurz vor unserer letzten Aufgabe – nochmal gut zureden*

 

 

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*Nach der Aufgabe ein glückliches Frauchen :-)*

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