Blade besteht die Dummy F – Prüfung!!!

Wie sagt man so schön zu solchen Prüfungen??? „Nice to have“ 😉

So oder so ähnlich habe ich mir das auch gedacht und voller Zuversicht zur Dummy F gemeldet. Agnes mit Bylvie und Uli mit Candi waren mit am Start und so gab es eine nette Chessie-Dummy-F.

Nachmittags ging es für uns los und das Wetter meinte es wirklich nicht gut mir uns. Schwül-heiße Temperaturen machten uns ordentlich zu schaffen und sorgten dafür, dass die eh schon weichen Knie noch ein bisschen wabbeliger wurden 😛

Es ging los mit der Verlorensuche. Eigentlich Blades Paradedisziplin, denn es gibt nichts was ihm mehr Spaß macht, als freies Suchen, aber heute sollte alles anders sein wie sonst *lol* das Suchengelände war ein altes Werksgelände, welches langsam „zugewuchert“ ist. Mit Sträuchern und einer Baumreihe durchzogen. Recht hoher Bewuchs und einem Sandhügel (welcher uns noch zu Verhängnis werden sollte). Eigentlich perfektes, spannendes Suchengelände. Nachdem Petra Beringer die Suchefläche klar gemacht hat, durften wir loslegen und Blade schoss in gewohnter Manier in die Fläche. Den Propeller auf Dauerbetrieb geschaletet und ackerte die Fläche von hinten nach vorne durch. Schnell hatten wir die ersten beiden Dummies reingeholt. Beim Dritten fiel ihm der Sandhügel ins Auge und er hielt sich für meinen Geschmack zu lange mit schnuppern dort auf. Propellerbetrieb ist zwar ein guten Zeichen, aber bei Blade auch manchmal falsch zu deuten. *wedelwedelwedel* 🙂

Nach einer gefühlten Ewigkeiten und mit einigen Richtungsweisungen hatten wir Dummy Nummer drei in der Tasche. Ein weiteres sollte geholt werden. Blade zusehends hechelig, sprintete erneut zum Sandhügel *wedelwedelwedel* und steckt seinen Riechkolben erstmal in den Sand *wedelwedelwedel*. Bis mir die Erleuchtung kam, dass heute sicher keine Dummies verbuddelt wurden, setzte Blade schon zum buddeln an!!! WAS ZUM TEUFEL?!!?! Ok, ich war zwischenzeitlich auch wieder anwesend und schickte Blade weiter in die Fläche. „Okeeee Frauchen, dann halt weiter“ und er fand zügig unser vorletztes Dummy. Dummy Nummer fünf hatte er dann nach etwas Sucherei (ohne Ausflug zum Sandhügel) ebenfalls gefunden und wir verabschiedeten uns mit popeligen 10 Punkten aus der Verlorensuche. Schade!!! Das kann er viel besser.

Was los war, weiß wohl nur Mr. Stinkstiefel persönlich. Ärgerlich auf jeden Fall… Aber wie war das mit dem „nice to have“, wenn man es nicht erwartet kommt es meistens richtig dicke…

Nach der Suche ging es zum Einweisen. Quer über eine große Wildwiese mit Blumen, Disteln und viel Querbeet Wucher. (Schade dass ich kein Foto gemacht habe) Das Blind ansich lag in ziemlich knackiger Distanz (etwa 100 Meter locker!!!) und führte links am vorherigen Suchengebiet vorbei. Blade nahm die Richtung sauber an und lief am Suchengebiet sehr artig vorbei und lies sich nicht von seiner Line abbringen. Zum Ende hin verließen mich die Nerven und ich traute ihm diese weite Distanz für ein VOLLBLIND dann doch nicht zu, so dass ich ein paar mal mehr eingriff als nötig, was später auch ’nen ordentlichen Rüffel von Petra gab. „Blöd wenn der Hund auf so einem guten Weg ist und der Hundeführer ihn davon abhält!“ *schääääääm* somit gingen wir mit verdienten 15 Punkten aus dieser Aufgabe.

Danach ging es zum Walk-Up in der gleichen Fläche. Ein Dreier-Walk-Up mit drei Chessies – sowas gibt’s auch nicht alle Tage. Viel gibt es nicht zu sagen: Alle Drei glänzen mit einwandfreier Arbeit beim WalkUp und jeder bekommt 20 Punkte. Für Blade freut es mich besonders. Ist doch der Walk-Up immer unser Angstfach. Das war diesmal gar nicht so und Mr. Stinkstiefel glänzte nun – so gar nicht stinkstiefelig – mit hervorragender Fußarbeit, absolut gechilltem Benehmen am Fuß und punktgenauem markieren.

Zum Abschluss ging es zur Doppelmarkierung und bis auf einen kurzen „Hier-Pfiff“ weil er die Landmarkierung etwas überschossen hatte in dem hohen Gras, gab es auch hier nix zu meckern. 19 Punkte und die Dummy F in der Tasche 🙂

Mit Ruhm haben wir uns nicht bekleckert und die versemmelte Suche ärgert mich besonders. Aber was soll’s! Ein schöner Nachmittag – in vertrauter Runde – war es trotzdem. Petra Beringer hat absolut fair gerichtet und war schrecklich entspannt dabei. Da führt man wirklich gerne!

Wir werden jetzt ein bisschen unsere Suche aufpolieren und dann schaun‘ mer mal wie’s weitergeht 😉

 

Das Chessie-Dream-Team nach getander Arbeit (v.l. Candi, Blade, Bylvie)

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