Was Hänschen nicht lernt…

… lernt Hans nimmermehr!

Getreu’ diesem Motto verfahre ich auch mit meinen Hunden so. Bones entpuppte sich vor 3 Jahren natürlich als kleiner Streber und somit muss Blade nun auch mehr oder weniger ‘dran glauben und jetzt schon die “Benimm-Regeln” bei uns zuhause lernen und durchaus auch einhalten.

Fangen wir mit der täglichen “Futter-Orgie” an:

Wenn der Napf aus dem Kennel geholt wird und die ersten Trockenfutterbrocken hineinrieseln, war das – bisher – so, dass Blade natürlich ein riesen Affentheater anfing und wild kläffend, hüpfend, gurrend, grummelnd (und was für Lautäußerungen so ein Chessie natürlich noch auf Lager hat) in der Küche stand und einen – nennen wir es mal – “Affen-Tanz” aufführte.

Leider musste er ziemlich bald feststellen, dass die “magische Blechschüssel” komischerweise ratz fatz verschwindet, wenn er diesen “Affen-Tanz” aufführt, so dass es noch nichteinmal ein paar Tage gedauert hat und das kleine Äffchen ganz flott gelernt hat, dass es nichts bringt sich wie eine offene Hose zu benehmen und er mittlerweile zwar hochinteressiert mit mir in die Küche watschelt, aber sobald ich das Futter in die Schüssel gefüllt habe und Wasser, zum einweichen, dazu gegeben habe, er sich friedlich in eins der Körbchen verkriecht und meistens vor lauter “Langeweile” seelig einschläft….

BIS DIE PFEIFE ERTÖNT. Ich habe den Doppelpfiff mithilfe der Futterschüssel konditioniert. Die ersten Tage gab es das “Tüt-Tüt” während er fraß und er verknüpfte schnell, dass: “Tüt-Tüt” = Bauchvoll = glücklichsein bedeutet Wenn ich nun also pfeife und in Richtung Kennel gehe, springt er auf, wie von der Tarantel gestochen und hechtet im Affenzahn zu seinem Kennel. Und nun kommt die nächste Nummer:

Das sitzen und warten auf die Freigabe zum Fressen.

Das entpuppte sich als etwas komplizierter doch erstaunlicherweise trat der “gewünschte Effekt” schneller ein, als ich erwartet hatte. ERGO: Blade ist auch auf dem besten Weg ein Streber zu werden :-p

Also das Prozedere war das selbe: “Tüt-Tüt” = Blade flitzt in den Kennel, dort bekommt er erstmal eine kleine Belohnung für’s kommen und anschließend Pfeife ich das Sitzkommando (welches wir vorher schon losgelöst von der “Fressen-Nummer” geübt haben) und er muss warten bis meine Freigabe kommt. Was soll ich sagen??? Mittlerweile muss ich gar nichts mehr machen, sondern wenn der Doppelpfiff ertönt flitzt er in seinen Kennel hopst mit einem Satz in die Ecke und setzt sich SOFORT hin, um mit Argusaugen zu beobachten, wie ich den Napf in die Ecke stelle und ob er denn auch angemessen genug gefüllt ist

Mein kleines “Äffchen” macht einfach riesigen Spaß – es ist immer wieder faszinierend, was die Welpen im Grunde doch schon alles leisten können und mit welch’ einer Leichtigkeit man es ihnen vermitteln kann!

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