WD-Tests 2015 im Sauerland

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Am zweiten Septemberwochende fanden im Sauerland die amerikanischen WD-Tests statt. Organisiert und ausgerichtet von Uli Schlögell und Moira Frank, welche sich mit viel Engagement und Herzblut seit vielen Jahren für die Chesapeakes einsetzen und selbst seit vielen Jahren diese wunderbare Rasse züchten.

Bei den WD Tests handelt es sich um sogenannte Anlagenprüfungen für Chessies des ACC (American Chesapeake Club). Hier nachzulesen.  Wobei auf die „natural marking ability“ sehr hoher Wert gelegt wird und auf andere Dinge wie Schussfestigkeit, umgang mit Wild und mit Wasser.

Es gibt drei verschiedene „Schwierigkeitsgrade“ der WD-Tests.

Der WD (working dog)

besteht aus zwei simplen Singelmarks an Land, welche mit Schuss und Federwild geprüft werden und zwei simplen Singelmarks an Wasser. Die Entfernung dieser beträgt nicht mehr als 20 Meter.

Der WDX (working dog excellent)

besteht aus zwei Doppelmarks. Einmal Land, einmal Wasser. Die Entfernungen betragen nicht mehr als 70 Meter und die Winkel zwischen den Markierungen sollen nicht weniger als 45 Grad betragen, allerdings auch nicht mehr als 90.

Der WDQ (working dog qualified)

Der WDQ ist etwas aufwendiger. Es wird ein weites Doppelmark mit einem Stück welches auf etwa 120m Entferung fällt und einem etwas kürzeren auf etwa 90 Meter. Der Winkel soll kleiner als 90 Grad betragen und die Fallstellen sollen in hohem Bewuchs liegen.

Im Anschluss an das Land-Double ist ein Wasser Blind zu arbeiten, wo der Hund etwa 50 Meter über die offene Wasserfläche schwimmen muss und eine Ente im Bewuchs (Ufer, Schilf) suchen muss.

Danach wird ein Land-Blind gearbeitet. Der Hund soll sich auf eine bezeichnete Stelle einweisen lassen und dort in dichtem Bewuchs eine ausgelegte Ente finden und bringen. Die Entfernung beträgt  etwa 80 Meter.

Und zum Abschluss gibt es das sogenannte „Triple“ eine Kombination aus drei Markierungen. Zwei im Wasser und eine an Land, wobei der Gesamtwinkel der Markierungen etwa 90 Grad beträgt und die Distanzen zwischen 40 und 80 Meter liegen. Die Reihenfolge in welcher gearbeitet ist egal.

 

Blade habe ich sowohl zum WDX wie auch zum WDQ gemeldet (was wir haben, haben wir 😉 ) und so hätten wir wenigstens den WDX mit nach Hause genommen, wenn der Q noch ’ne Nummer zu groß für uns gewesen wäre!!!

Aber was soll ich groß erzählen. Blade hat echt fein gearbeitet und alle Ängste waren absolut unbegründet. Den WDX hat er abgearbeitet wie im Schlaf und den WDQ hat er auch nahezu perfekt gerockt <3 beim Triple hatte ich ein wenig Panik bei der Landmarkierung bekommen, da ich davon ausging, dass man bei den Marks grundsätzlich nicht handeln darf und er die Landmarkierung von der Tiefe her nicht auf dem Schirm hatte. Dem war allerdings nicht so, denn wenn der Hund beim Triple ein Mark selbstständig gearbeitet hat, durften man bei den anderen helfen. Nachdem ich um dieses Info reicher war, hatten wir auch das Triple in der Tasche und somit blieb nur noch das Land Blind zu arbeiten. Blade ging sauber raus über die flache Wiese und rüber in den Altgrasstreifen, welcher mit Brombeeren und Bäumen durchzogen war. Dort war die Fallstelle etwa 10 Meter nach dem Übergang zum hohen Bewuchs. Man konnte den Hund nicht sehen und musste sich auf ihn verlassen. Nachdem Blade ein, zwei Mal wieder aus der Fläche kam, entschloss ich mich ihn weiter voran zu schicken und ein Suchenkommando hinterher zu geben. Der Plan ging auf und somit hatten wir auch den WDQ in der Tasche!

Nun darf der Herr sich „Haunted House Blade Runner WDQ“ schimpfen und ich bin sehr stolz auf die Leistung von meinem kleinen Knallo!!! Beweist er doch immer wieder auf’s Neue, dass er für Überraschungen gut ist <3

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Weitere Fotos folgen demnächst!!!

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