Deutscher Champion mit ArbeitsprüfungBlade

„Haunted House Blade Runner WDQ“    

          gew. 05.05.2013 (InfoAhnentafel)

        ZZL im DRC vom 26.11.2014   

        Formwert: „vorzüglich“

Prüfungen:

  • Wesenstest (bestanden)
  • JP/R           (260 Pkt. – Suchensieg)
  • Dummy A   (75 Punkte)
  • diverse Workingtests A & F
  • BLP (356 Punkte)
  • Langschleppenprüfung 800m
  • WDX, WDQ (bestanden)
  • Newcomer Trophy 2015 (77/100Pkt „gut“)
  • RGP (198Pkt.)
  • Prfg.m.leb. Ente (4 Punkte)
  • Dummy F (64 Punkte)
  • SpJGP/R (91/104 Punkten)
  • Lautnachweis
  • R/SwP (I. Preis)
  • VSwP/o.Richterbegleitung

 

Gesundheit:

  • HD: A2
  • ED: frei
  • EIC:            frei
  • DM:            Träger
  • prcd-PRA: Träger
  • ED/SFS:     frei
  • reinerbig Kurzhaar (K/K)

 

  • Zahnstatus: Schere, komplett
  • Augen: frei vom 24.02.2016

 

dani-7342Blade vereint all’ das was ich mir bei meinem Chessie gewünscht habe: Führigkeit, Arbeitsfreude, eine ordentliche Portion „Selbstbewusstsein“ und die Fähigkeit „immer mitzudenken“ wenn es um’s arbeiten geht.

Es macht ausgesprochen viel Spaß ihn zu trainieren, denn trotz der großen Arbeitgeschwindigkeit und vor allem Selbstständigkeit besitzt er ein ausgesprochen großes Maß an „will to please“ und er möchte Frauchen oft alles recht machen.

Bei aller Führigkeit, bleibt seine hohe Selbstständigkeit und das macht sich sehr bezahlt, sowohl bei der Dummyarbeit, aber auch – und vor allem – bei der Jagd. Während seiner ersten vollen Jagdsaison zeigt Blade sich sehr vielversprechend. Sei es bei der Wasserjagd oder auf diversen Drückjagden. Er jagt mit Verstand, hat eine gute Bindung zu mir und bleibt in allen Situationen gut händelbar. Es macht wirklich große Freude mit ihm zu arbeiten, denn auch im hektischen Jagdbetrieb bleibt sein unbändiger Wille Wild zu finden, gepaart mit einer gesunden Portion Wildschärfe und der hohen Führigkeit. Das macht ihn zu einem sehr angenehmen Jagdbegleiter.

Blade

Im Alltag ist Blade ein Hampelmann wie er im Buche steht. Mit seiner überschwänglichen Art kommt er Fremden manchmal etwas unheimlich vor, denn Blade ist durch und durch ein Chessie in Wort und Tat. Sein aufforderndes Bellen und das dazugehörige Hüpfen, sowie die chessietypischen gurr-laute vermitteln Außenstehenden manchmal den Anschein er sei vollkommen „durchgeknallt“ und im nächsten Moment lässt er sich mühelos von meiner Nichte und meinem Neffen bei den Spaziergängen an der Leine führen und ist mit großer Ernsthaftigkeit dabei, wenn sie mit ihm „trainieren“.

Man muss ihn einfach lieben. Im Rudel ist er unsere Schmusebacke und der Streitschlichter, er hat von uns den Spitznamen „Sheriff“ bekommen, da er es absolut nicht aushält, wenn Gustav die Labbis zu sehr drangsaliert oder umgekehrt (was eher selten vorkommt 😉 ) Er versucht dann zu schlichten und dabei sind alle Mittel recht. Meist in Form von Opfergaben wie Hausschuhe, Spielzeug usw. Mit Gustav beweist er eine Engelsgeduld und mich wundert es doch manchmal, wie der „38 kg-Hüne“ mit dem „10 kg Gustav-Löwenherz“  spielt ohne ihn dabei zu zerquetschen 😉

Alles in Allem ist Blade im Tiefen seines Innern ein waschechter Softie 😉 , der für „seine“ Menschen einfach alles tun würde und ich bin sehr glücklich darüber, dass er zu unserem Rudel gehört.

Leider wurde bei Blade anfang 2017 die Autoimmunerkrankung „Morbus Addison“ diagnostiziert.

Da die Erblickkeit dieser Erkrankung noch nicht klar erforscht ist, ist es im Moment – auch aufgrund des recht engen Genpools in Deutschland – sehr schwierig mit einem „Addison-Hund“ zu züchten. Er bleibt als Deckrüde allerdings eingetragen, da die Forschung im Bezug auf Morbus Addison immer wieder neue Erkenntnisse bringt. Vielleicht wird es eines Tages einen Gentest geben oder es werden neue Erkenntnisse in Bezug auf die Erblichkeit gemacht.

Für uns ist es ein herber Verlust, da wir von Blades Arbeitsqualitäten, seiner Optik und vor allem seinem Wesen sehr überzeugt sind. Er entspricht für uns dem Ideal eines Chesapeakes. Nichts desto trotz ist es für uns viel wichtiger, dass er ein vollkommen normales Leben mit dieser Erkankung führen kann. Er ist medikamentös gut eingestellt und schon wieder ganz der Alte, wenn nicht sogar mit noch ein bisschen mehr Power und Elan als in der Zeit kurz vor der Diagnose.

 

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